Akku

Ein Handy braucht Strom – so viel ist klar. Wie lange der Akku des Geräts hält, bestimmt maßgeblich Ihren Aktionsradius. Moderne Akkutechnik ermöglicht heute immer mehr Energie in immer kleineren Modulen. Dennoch ist der Traum vom Handy, das man nur einmal im Monat aufladen muss, noch weit entfernt. Bislang hat nur das Telefonieren selbst dem Akku in besonderem Maße belastet, weshalb nach wie vor die Laufzeiten in Standby- und Gesprächszeit angegeben wird. Doch auch die Nutzung der zusätzlichen Funktionen, wie z.B. die eingebaute Kamera, der Musikplayer, Bluetooth und WLAN, zehren mehr oder weniger kräftig den Energievorrat auf. So klafft die Theorie und Praxis mitunter weit auseinander. Wer sein voll ausgestattetes Handy mit all seinen Funktionen nutzt, muss sich daher nicht wundern, wenn von der versprochenen Woche Standby-Zeit nur ein, zwei Tage übrig bleiben. Wenn Sie also für ein paar Tage verreisen, sollte das Ladegerät immer mit ins Gepäck.

Unser Tipp: Besorgen Sie sich einen 12V-Ladeadapter, so können Sie das Handy auch während der Autofahrt aufladen.

Leistungsstärkere Akkus, wie sie früher häufig als Zubehör angeboten wurden, gibt es heute kaum noch. Der Grund liegt im Design der meisten Handys: Der Akku steckt unter einer Abdeckung, so dass die Größe des Moduls dadurch vorgegeben ist. Früher waren die Akkus häufig hinten an das Gerät angesteckt – durch einen größeren Akku wurde das Handy dann etwas dicker.

Akkus von Fremdanbietern, die in Online-Auktionen oder auf dem Wühltisch angeboten werden und nicht selten schwindelerregende Leistungsdaten versprechen, sind oft nur blanker Betrug und halten bei weitem nicht, was sie versprechen. Mit etwas Glück bringen sie die gleiche Leistung wie der Originalakku, doch oft nicht einmal das. Auch aus Sicherheitsgründen ist von solchen Produkten abzuraten, da bei diesen Akkus häufig an Schutzmechanismen gespart wird, wie z.B. eine Kurzschluss oder Verpolungssicherung. Die hohe Energiemenge, die Akkus speichern können, kann sich im Fehlerfall dann unkontrolliert entladen, was zu einer starken Erhitzung oder Explosion des Moduls führen kann.