Smartphones

Noch vor wenigen Jahren tauchte eine neue Gerätegattung auf dem Markt auf – das so genannte Smartphone. Heute fällt diese Klassifizierung zunehmend schwer, da viele dieser "smarten" Eigenschaften Einzug in die klassischen Mobiltelefone genommen haben. Doch um was geht es überhaupt? Als "Smartphone" bezeichnet man grob ein Handy, das über die reinen Telefonfunktionen hinaus weitere Aufgaben übernimmt, wie z.B. klassische Organizer-Funktionen mit Termin- und Aufgabenverwaltung, umfangreiches Adressbuch bis hin zum Senden und Empfangen von E-Mails. Der Großteil der klassischen Smartphones stammen ursprünglich aus der Welt der Organizer: Es sind PDAs mit integriertem Telefon. War bei den ersten Versionen diese Integration eher halbherzig durchgeführt, sind heutige Smartphones, die auf herkömmlichen PDA-Systemen (Windows Mobile, Palm, etc.) basieren, als vollwertige Handys anzusehen.

Doch auch von Seite der klassischen Handys hat man sich schon früh der Organizer-Welt angenähert. Der erste Schritt dazu war das Betriebssystem Symbian, das von mehreren Handy-Herstellern gemeinsam entwickelt wurde. Unterdessen hat Nokia die Vorherrschaft übernommen, so dass es nicht verwundert, dass sie die meisten Symbian-Geräte anbieten. Doch das System steht auch anderen Anbietern offen, so dass SonyEricsson, Samsung und andere Hersteller Smartphones auf Symbian-Basis im Programm führen.

Die Besonderheit der typischen Smartphone-Betriebssysteme Symbian, Windows Mobile und Palm liegt darin, dass sich die damit betriebenen Geräte durch zusätzliche Software funktional erweitern lassen. Das ist bei herkömmlichen Handys nicht oder nur sehr eingeschränkt möglich. Dennoch finden sich auch auf diesen Geräten immer mehr typische Smartphone-Funktionalitäten, so dass eine genaue Einteilung in Produktkategorien zunehmend schwerer fällt, zumal auch nicht näher definiert ist, was letztlich eigentlich ein Smartphone zu einem Smartphone macht.